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Wochenspiegel Team Monschau geht in die zweite Saison

Nach dem Umstieg auf die Marke Ferrari bestreitet das Wochenspiegel Team Monschau die zweite Langstreckensaison auf dem Nürburgring und bei weiteren ausgewählten Veranstaltungen. Für das Jahr 2018 hat sich die Mannschaft von Georg Weiss viel vorgenommen und in etwas veränderter Form aufgestellt.

Die Saison 2017 verlief für das Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) nach einem holprigen Auftakt recht erfolgreich. Nachdem der Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3, eingesetzt von Rinaldi Racing, zunächst durch zwei Unfälle und einen technischen Defekt keine Zielflagge sah, wendete sich beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring das Blatt.

Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Daniel Keilwitz als vierter Mann kamen nach 24 Stunden auf Platz sieben ins Ziel. Weiss: „Das war ein tolles Ergebnis. Wir sind als Privatteam mitten ins Feld der Werksmannschaften gefahren.“ Bereits im Training hatte WTM-Racing überzeugt und mit 8.14,591 Minuten die absolut schnellste Rundenzeit hingelegt. Selbst im Top-30-Qualifying war kein Konkurrent mehr schneller. Der Wochenspiegel-Ferrari schaffte dort die viertschnellste Zeit und schaffte auch noch mit 8.19,375 Minuten die schnellste Rennrunde.

In der Saison gelangen noch weitere Topplatzierungen. Beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft gelang der erste Gesamtsieg für das Team, dem später noch eine Podiumsrang folgte. Beim 24h-Rennen von Portimao (Portugal) wurde der Wochenspiegel-Ferrari glänzender Zweiter.

Für die Saison 2018 gab es einige Veränderungen. Wurde im letzten Jahr neben dem Ferrari auf dem Nürburgring ein Porsche Cayman GT4 eingesetzt, gehen diesmal in der Langstreckenmeisterschaft zwei Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 an den Start. Georg Weiss: „Die letzte Langstreckensaison war für uns richtig erfolgreich. Das hat gezeigt, dass die Entscheidung, die Marke zu wechseln, vollkommen richtig war. Als Konsequenz daraus setzen wir in dieser Saison zwei Ferrari ein.“

Im Ferrari mit der Startnummer 22 werden wie gewohnt Georg Weiss, Oliver Kainz, und Jochen Krumbach fahren. Neben dem Routinier Christain Menzel kommen auf dem Auto mit der Startnummer 11 die beiden Youngster Nico Menzel und Leonard Weiss zum Einsatz. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring tritt WTM-Racing mit einem Auto und dem Fahrer-Quartett Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Christain Menzel.

In diesem Jahr sind zwei weitere 24h-Rennen in der Planung. Neben Barcelona (Spanien) ist auch noch Portimao (Portugal) im Gespräch. Georg Weiss: „Das Programm kann sich allerdings noch verändern. Es hängt sicherlich auch vom Verlauf der VLN-Saison ab. Wir sind da sehr flexibel und für neue Dinge offen.“